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6 Tipps für mehr Achtsamkeit - ohne großes Drumherumgerede

bart kloosterhuis

6 Tipps für mehr Achtsamkeit - ohne großes Drumherumgerede


Achtsamkeit: ein Wort, das heutzutage in aller Munde ist. Auch für uns von Vertellis spielt es eine große Rolle, denn Achtsamkeit ist der rote Faden, der sich durch unsere Mission zieht.  Wir wollen die Art und Weise, wie wir miteinander und mit uns selbst in Kontakt treten, weltweit beeinflussen. Unser einzigartiges Achtsamkeitstagebuch "Vertellis Chapters" ist der Beweis dafür, dass Achtsamkeit einfach umzusetzen ist. Aber wie schafft man es WIRKLICH achtsam im Alltag zu sein? Lies weiter für unsere 6 Tipps!

Ist Achtsamkeit nicht nur etwas für Menschen mit Burnout?

Viele Menschen verbinden Achtsamkeit mit Stress oder Burnout. Dies ist nicht verwunderlich, da Ärzte vor allem Menschen, die an Burnout erkrankt sind, intensives Achtsamkeitstraining verschreiben. Und das machen sie nicht umsonst...

Ist Achtsamkeit nur für Menschen gedacht, die bei der Arbeit oder in anderen Lebensbereichen nicht weiterkommen? Nein, ganz im Gegenteil. Achtsamkeit ist für alle da!

 

Erklär mir mal eines...

Warum suchen wir heute mehr denn je nach Möglichkeiten, Achtsamkeit in unser Leben zu integrieren? Ganz einfach: die Zunahme an technologischen Ablenkungen in unserem täglichen Leben ist das Problem. Wir sind rund um die Uhr erreichbar und die Anzahl der Anreize, die wir täglich verarbeiten, hat sich seit den 1980er Jahren verfünffacht. Damit du dir das besser vorstellen kannst: Das entspricht dem Lesen von 174 Zeitungen pro Tag! 

 Grund genug, 6 Tipps mit dir zu teilen, wie du es schaffst wirklich achtsamer in deinem Leben zu sein. Du kannst sofort anfangen!

  1. Dusche kalt
  2. Mache einen „Brain Dump“
  3. Reflektiere deinen Tag
  4. Beantworte deine Nachrichten zu bestimmten Zeiten
  5. Iss bewusst und achtsam
  6. Nimm dein Telefon nicht mit auf die Toilette

Tipp Nr. 1: Nimm eine kalte Dusche!

Seien wir ehrlich: Eine heiße Dusche zu nehmen ist wunderbar! Besonders im Winter. Aber viel besser ist eine kalte Dusche am Morgen. Geht dir das zu weit? Ein guter Einstieg ist, wenn du den Duschvorgang mit 30 bis 60 Sekunden kaltem Wasser beendest. Immer noch etwas zu intensiv? Dann steig mit deinem eigenen Tempo ein. Das Wasser muss auch nicht kalt wie Quellwasser sein, sondern einfach nur so, dass dein Körper richtig wach wird und du den Moment ganz bewusst erlebst.

Aus psychologischer Sicht ist kalt duschen ein absoluter Gewinn für deine innere Stärke. Du verursachst von alleine eine Situation, die erstmal unangenehm ist und löst kurzfristig sogar Stress in deinem Körper aus. Wenn du dies jeden Morgen tust, wirst du feststellen, dass du auf Dauer weniger stark auf andere Stressfaktoren reagieren wirst. Du trainierst also sozusagen dein Gehirn für den Umgang mit Stress. 

 


Tipp Nr. 2: Mache einen „Brain Dump“

Stell dir vor, du entleerst dein Gehirn, lässt alle Gedanken, die dich umtreiben raus und setzt deinen Kopf dadurch auf Reset. Hallo Klarheit! Aber wie bekommt man seinen Kopf nun wirklich leer? Durch Schreiben – und das am besten mindestens drei Mal pro Woche entweder morgens oder abends. Ich benutze dafür Vertellis Chapters. Ein von mir entwickeltes Achtsamkeitstagebuch, das mich bewusster und positiver durchs Leben gehen lässt. Das Aufschreiben der Dinge, die mich täglich beschäftigen, wirkt entspannend. Ich mache das nicht konsequent zu einem festgelegten Zeitpunkt, sondern dann, wenn ich das Gefühl habe, dass ich es brauche. Das bedeutet, dass ich mein Chapters fast immer in meinen Rucksack stecke, wenn ich das Haus verlasse. Unterwegs schaue ich kaum auf mein Handy: Ich habe nicht einmal ein Internetpaket, was eine bewusste Entscheidung war. Stattdessen schaue ich mich um oder greife nach Vertellis Chapters. Bevor ich schlafen gehe, stelle ich sicher, dass das Buch in meiner Nähe ist, damit ich über meinen Tag reflektieren kann. Das Ergebnis ist nicht nur ein leerer Kopf, sondern auch ein besserer Schlaf. Win-Win!

Bist du neugierig auf Vertellis Chapters geworden? Hier kannst du mehr darüber erfahren.

 

Tipp Nr. 3: Reflektiere deinen Tag!

Denke über deinen Tag nach: Was hast du heute erlebt? Was hast du heute gefühlt? Was hast du gelernt? Was ist gut gelaufen und was kannst du morgen noch besser machen? Dies sind besonders effektive Fragen, die du dir am Ende eines jeden Tages stellen solltest. Reflektieren ist aus mehreren Gründen gut für uns:

Nr. 1: Du gibst deinem Gehirn die Möglichkeit, Ordnung im Chaos zu schaffen und aus deinen gemachten Erfahrungen auch wirklich zu lernen.

Nr. 2:  Es macht dich positiver und selbstbewusster

Vergiss auch nicht diese Frage: Wofür bist du heute dankbar? Wir denken oft darüber nach, was an einem Tag nicht gut läuft. Wenn du dich aber fragst, wofür du dankbar bist, zwingst du dich, den Fokus auf positive Ereignisse zu richten. Du wirst langfristig also viel optimistischer!

Versuche also, schriftlich zu reflektieren. Ganz klassisch mit Stift und Papier. Oder du verwendest auch dafür Vertellis Chapters. Dieses Buch stellt dir genau diese wichtigen Fragen und enthält außerdem inspirierende Zitate. Stift und Papier ist nichts für dich? Das ist auch in Ordnung! Eine andere Möglichkeit ist, mit deinem Partner oder deinem Kind beim Abendessen oder kurz vor dem Schlafengehen gemeinsam den Tag Revue passieren zu lassen. Damit reflektierst du nicht nur deinen eigenen Tag, sondern stärkst gleichzeitig auch die Verbindung zu deinem Gegenüber und du weißt, was in seinem Leben gerade so vor sich geht. 

 

Tipp 4: Beantworte deine Nachrichten zu festen Zeiten

Es passiert absolut gar nichts, wenn mal jemand länger auf deine Antwort warten muss. Also blocke dir feste Zeiten während deines Tages, in denen du WhatsApp Nachrichten oder auch E-Mails beantwortest und nimm ansonsten Abstand davon. Das ununterbrochene Senden von E-Mails und die ständige Erreichbarkeit durch dein Handy lässt deinen Fokus und auch deine Achtsamkeit dahin schwinden... Es hält dich von dem ab, was du tun solltest (und auch tun willst) und verhindert, dass du in einen Flow kommst.

Was mir dabei hilft ist dieser Gedanke: Wenn es sehr wichtig ist, werden sie mich anrufen. Nimm dir also ganz bewusst mentale Momente der Ruhe. Ein physischer Vorteil dieser mentalen, bildschirmfreien Momente der Ruhe ist, dass sie auch positive Auswirkungen auf deinen Hormonhaushalt haben.

Verbringst du deinen Abend also nicht vor dem Handy, sondern mit Journaling, führt das zu einer erhöhten Melotoninproduktion (Melotonin = Schlafhormon) und das wiederrum macht dich angenehm müde. 

Gut auf sich aufzupassen bedeutet auch, dass du dir eine angemessene Nachtruhe gönnst.  Begrenze also deine Bildschirmzeit abends und leere deinen Kopf, bevor du schlafen gehst.

Tipp Nr. 5: Iss bewusst und achtsam

Das heißt konkret: Iss nicht vor dem Fernseher, dem Laptop, mit deinem Telefon in der Hand oder während du die Zeitung liest. Versuche dir bewusst zu machen, wie das Essen schmeckt und genieße wie ein Feinschmecker, was auf deinem Teller ist. 

Das muss auch gar nicht alleine passieren, sondern funktioniert auch wunderbar innerhalb der Familie oder beim Treffen mit Freunden...

Sag einfach bei Tisch, dass du eine Übung machen möchtest (du kannst es auch Spiel oder Experiment nennen). Bitte nun alle bei Tisch im Schweigen zu essen. Das kann sein, bis alle aufgegessen haben oder ihr hört schon nach ein paar Bissen wieder damit auf. Es geht nicht darum, dass alle so lange wie möglich schweigen, sondern dass jeder wirklich darauf achtet, was geschmeckt und gefühlt wird. Man könnte sich nach oder während des Essens fragen, was das Essen so lecker machte, ob es einen Geschmack gab, der heraussprang, ob der Körper etwas anzeigte (zum Beispiel immer noch hungrig oder gesättigt) oder wie es sich anfühlte, im Schweigen zu essen. 

Probiert es einfach mal aus!

 

Tipp Nr. 6: Nimm dein Telefon nicht mit auf die Toilette!

Es ist nicht nur einfach unhygienisch (sprich: eine Bazillenquelle), sondern lässt dich auch unruhig werden, was wiederum zusätzliche Anreize bietet. Sei aufmerksam und konzentriere dich auf dein kleines oder großes Geschäft. Betrachte das doch auch mal als eine kurze mentale Pause. Schön, oder? 

Ich hoffe du kannst etwas mit meinen Tipps anfangen. Probier doch mal ein oder zwei davon aus. Wenn dir gefällt was du tust, kannst du immer noch weiter machen.

In unserem Vertellis Chapters findest du einfachere, aber wirkungsvollere Tipps für eine kraftvolle Achtsamkeitspraxis in deinem täglichen Leben. Diese Tipps kommen unter anderem vom Stoizismus, von dem ich ein großer Fan bin.

Viel Glück!

El Bart.


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