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Du willst mehr echte Nähe am Weihnachtstisch? Es beginnt mit dir!

Anique Bleumink

Du willst mehr echte Nähe am Weihnachtstisch? Es beginnt mit dir! 

Weihnachten. Ein wundervoller Tag mit leckerem Essen, Freude und schönen Begegnung mit unseren Liebsten am Tisch... zumindest in unserer Vorstellung. Wenn du dich in diesem Jahr nach intensiveren Verbindungen zu deinen Freunden und Familie sehnst, lies weiter und erfahre 3 einfache Möglichkeiten wie du das schaffst und ein wahres Fest der Liebe feierst.

Wenn man sich so umschaut – in der Werbung oder in den sozialen Medien – dann wird einem gerne suggeriert, dass die Organisation eines Weihnachtsfestes ein Kinderspiel sei.

Dieses Jahr ist es bei mir zu Hause besonders nervenaufreibend, da es das größte Weihnachtsfest ist, das meine Familie seit langem feiern wird. Es werden zwei neue Babys anwesend sein, Cousins, die ich seit mindestens zwei Jahren nicht mehr gesehen habe, und alle meine Geschwister werden zu Hause sein – was, wenn ich mich richtig erinnere, seit über einem Jahrzehnt nicht mehr passiert ist.

Bei solchen Familientreffen fällt es jedem leicht, in den "Top-Performance-Modus" zu wechseln (ich selbst eingeschlossen). Alle antworten auf die Standardfrage „Wie geht es dir?“ Mit „Gut!" und natürlich folgt danach auf das klassische „Was gibt es Neues bei dir?“ ein „Ach – gar nichts eigentlich. Ich bin einfach nur ein bisschen gestresst.“ Daraus folgt dann nicht selten ein kleiner Wettkampf darum, wer denn nun der Gestresstere ist.

In diesem Jahr möchte ich das ändern. Ich möchte authentisch mit meiner Familie interagieren und Möglichkeiten für sinnvolle Verbindungen schaffen.

Möchtest du dich mir anschließen? Wenn ja, verrate ich dir ein kleines Geheimnis...

Um tiefe und bedeutungsvolle Verbindungen zu anderen zu pflegen, musst du erst eine gesunde Beziehung zu dir selbst aufbauen.

In diesem Sinne teile ich heute drei Tools, mit denen du an Weihnachten in deiner Mitte bleibst. Auf diese Weise kannst du dich dann wiederrum beim Abendessen intensiver mit den anderen Anwesenden verbinden.

Pro-Tipp: Gehe diese Tipps jetzt durch und wähle dann einen oder zwei Favoriten aus. Auch wenn du nicht alle an Weihnachten verwenden wirst, hast du ein paar Asse im Ärmel, wenn du das Gefühl hast dich im Weihnachtstrubel zu verlieren.

3 Tipps für stärkere Verbindungen an Weihnachten:

  1. Erde dich durch Dankbarkeit

  2. Mache einen Self-Check

  3. Nutze Affirmationen

  4. Bonustipp: Ermögliche der Gruppe achtsame & tiefe Gespräche

Erde dich durch Dankbarkeit

Wenn ich in den Jahren, in denen ich ein Achtsamkeitstagebuch geführt habe, etwas gelernt habe, dann ist es das: Mein Fokus sollte immer auf der Dankbarkeit liegen. Für uns Menschen ist es so einfach, uns ein Bild von dem zu machen, was falsch läuft oder was uns fehlt. Wenn wir uns aber auf die Dankbarkeit konzentrieren, setzt unser Gehirn Dopamin und Serotonin frei - zwei „Wohlfühl“ -Hormone, die für Glücksgefühle und Wohlbefinden sorgen.

Bevor am Weihnachtstag der Trubel beginnt und die ersten Gäste kommen, nimmst du dir einen Moment Zeit, um dich durch die Dankbarkeit zu erden und bei dir anzukommen. Wenn es möglich ist, mach das am besten sogar schriftlich. Verwende ein Notizbuch, ein Blatt Papier oder – falls vorhanden – dein Vertellis Chapters.

Alles was du tun musst, ist diese Frage zu beantworten: „Wofür bin ich dankbar?“

Das kann alles sein: eine kuschelige Decke, eine leckerduftende Kerze, das Lächeln deines kleinen Neffen - buchstäblich alles!

Du kannst 30 Sekunden oder fünf Minuten schreiben. Nenne drei oder dreißig Dinge. Ich persönlich mache es am liebsten so, dass  ich mir einen Timer auf 5 Minuten stelle und alles aufschreibe, wofür ich dankbar bin. Ich bin dann richtig im Schreibfluss und versuche auch den Kugelschreiber nicht abzusetzen. Du wirst bestimmt überrascht von dir selbst sein, wenn du das mal ausprobierst. 



Der Self-Check: Spüre in dich hinein und fühle was du an diesem Tag wirklich brauchst

Es ist wunderbar, sich zu Beginn von Weihnachten zu bedanken, aber im Laufe des Tages brauchst du vielleicht noch mehr: Nämlich einen Self-Check. Tue dies, wenn du auf der Toilette bist oder etwas aus der Küche holst.  Im Wesentlichen immer dann, wenn du ein paar Sekunden Zeit für dich allein hast.

So funktioniert der Self-Check: Lege eine Hand auf dein Herz und die andere auf deinen „Bauch“ (unter deinem Bauchnabel). Atme tief in den Bauch ein und prüfe, wie du dich fühlst - und sei dabei ehrlich!

Wenn du in dich reinfühlst, wirst du merken, wie sich zwei kraftvolle Wege für dich auftun:

Wenn du etwas wie Freude, Zufriedenheit oder Glück empfindest, kannst du diese Emotionen noch weiter intensivieren. Bade richtig in diesen Glücksgefühlen, bevor du zum Tisch zurückkehrst.

Wenn du dagegen Ärger, Trauer oder Ablehnung verspürst, solltest du dies anerkennen. Der Versuch, an einem solchen Abend bei Tisch zu bleiben und dabei zu verbergen, wie du dich wirklich fühlst, kann nicht zu einer tiefen Verbindung führen. Erkenne auch die negativen Gefühle an und akzeptiere sie für diesen Moment.

P.S.: Wenn du dich weniger als fabelhaft fühlst, ist dies ein weiterer guter Augenblick, um dich zu fragen, wofür du dankbar bist. Dies bedeutet nicht, dass du deine Gefühle ablehnst oder verkennst, sondern dass du dich um eine neue Perspektive bemühst, indem du dich daran erinnerst, was es Gutes in deinem Leben gibt.  

Nutze eine Affirmation

Affirmationen sind kraftvolle Aussagen, die uns helfen, das Unterbewusstsein mit positiven Botschaften zu füttern. Affirmationen können Stress abfedern, uns dabei helfen, uns gut zu fühlen und unser Verhalten in bestimmten Situationen ändern.

Ich weiß selbst, wenn ich mich in einer sozialen Situation ängstlich oder überfordert fühle (wie zum Beispiel eben an den Feiertagen manchmal), hilft mir das Wiederholen einer positiven Affirmation, mich sicherer und geliebter zu fühlen.

Hier sind einige meiner Lieblingsaffirmationen:

  • Ich bin genug.
  • Ich bin der Liebe und Zugehörigkeit wert.
  • Ich bin von Dingen umgeben, für die ich dankbar bin.
  • Ich akzeptiere und liebe die Menschen um mich herum mit einem offenen Herzen.

Nutze gerne eine oder mehrere davon oder überlege dir einfach deine eigenen. Sprich sie morgens oder tagsüber auf – vor allem dann, wenn du einen kleinen Anstoß brauchst wieder positiver zu denken.  

 

Bonustipp: Ermögliche der Gruppe achtsame & tiefe Gespräche

Die meisten Konversationen an Weihnachten finden in der Regel 1-zu-1 statt. Normalerweise sprichst du mit der Person, die neben dir sitzt und erfährst, wie ihr Jahr war. Natürlich kann sich daraus auch ein intensiveres Gespräch entwickeln, aber es wird vielleicht die einzige Person sein, mit der du an diesem Abend wirklich in Verbindung stehst.  

Was ist, wenn du mit allen Anwesenden tiefer in Kontakt treten möchtest? Wie könnt ihr euch als Gruppe näherkommen?

Unsere Antwort: Indem du allen nachdenkliche und inspirierende Fragen stellst. Wir machen das mit der Vertellis Holiday Edition - einem Fragekartenspiel, das entwickelt wurde, um in den Ferien bedeutungsvolle Gespräche zu führen und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl zu erfahren. 

Welcher Tipp ist dein Favorit?

Hinterlasse uns einen Kommentar und lass es uns wissen! Ich wünsche dir ein wundervolles Weihnachtsfest mit tiefer Verbindung, schönen Gesprächen und (natürlich) leckerem Weihnachtsessen!

 


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