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7 Tipps, wie du deine Konzentration im Home Office verbessern kannst

Vanessa Rappa

Jetzt mal ehrlich - von zu Hause aus zu arbeiten, bringt so manche Herausforderung mit sich. Fehlt ein Büro, in das man gehen kann, ein fester Zeitplan und eine Kleiderordnung (ein Schlafanzug ist kein Outfit), können sich manche Menschen schnell unkonzentriert und unproduktiv fühlen. Sie haben dann das Gefühl nicht richtig im „Arbeitsmodus“ zu sein. Kommt dir das bekannt vor? Lass mich dir sagen: ich verstehe dich, denn ich war mal genau an demselben Punkt wie du. Glücklicherweise habe ich aber im Laufe der Jahre gelernt, wie ich durch einfache Änderungen an meinem Zeitplan und meiner Einstellung sogar noch fokussierter und produktiver arbeiten kann, als in einem normalen Büro.

 

Klingt das zu schön um wahr zu sein? Lies weiter, um meine nicht-so-geheimen Geheimnisse zu erfahren, wie du den Fokus und deine Konzentration im Home Office nachhaltig verbessern kannst.

ABER: Auch wenn du noch nicht so weit bist: mach dir keine Sorgen! Trotz aller Vorteile, die mit der Arbeit im Home Office verbunden sind, ist es immer noch wichtig zuzugeben, dass manche Leute damit zu kämpfen haben. Und das macht auch Sinn! Immerhin kommen viele von uns aus traditionellen Bürojobs, bei denen wir einem Vorgesetzten Fortschritte melden müssen und Mitarbeiter haben, die uns zur Rechenschaft ziehen. Von zu Hause aus zu arbeiten, bedeutet völlig selbstmotiviert zu agieren und die einzige Person, vor der du dich zu rechtfertigen hast, bist du. Für viele Menschen kann diese Veränderung eine große Herausforderung sein. Da aber immer mehr Menschen das traditionelle Büro gegen das Home Office eintauschen, denke ich, dass es wichtig ist, über genau diese Herausforderungen zu sprechen, anstatt so zu tun, als würde es sie gar nicht geben. Wenn du mir zustimmst, ist dieser Blogpost auf jeden Fall richtig für dich!

 

Warum ich es liebe von zu Hause aus zu arbeiten

 

Als ich einer Freundin erzählte, dass ich für Vertellis arbeite - die Mehrheit des Teams arbeitet von zu Hause aus -  antwortete sie: „Kannst du das? Bist du nicht ständig abgelenkt?" Meine Antwort war: „Ja, ich kann das und nein, bin ich nicht ... aber es ist ein Lernprozess."

 

Das Besondere an Vertellis ist nämlich: wir haben gar kein Büro. Unser Team besteht aus begeisterten digitalen Nomaden, die auf der ganzen Welt leben und arbeiten! Ich bin zum Beispiel in den Niederlanden, aber Sijmen lebt auf Bali und Lars ist auch einige Monate im Jahr dort anzutreffen. Moa lebt und arbeitet in Schweden, während Hannes und Raphael von Österreich aus arbeiten und von dort aus, immer wieder an wunderschöne Orte reisen. Kurz gesagt: Wir genießen die Freiheit, die uns die Arbeit bei Vertellis bietet.

Um auf die Frage meiner Freundin zurückzukommen: Dank der sieben unten aufgeführten Tipps bin ich geschickter geworden, die Herausforderungen im Home Office zu meistern. Wie ich schon sagte, war dies ein Lernprozess. Lass dich daher nicht entmutigen, wenn es ein paar Anläufe für dich braucht! Ich hoffe, diese Tipps werden dir auch dabei helfen, dich stärker auf deine Arbeit im Home Office zu konzentrieren! 😃

 

7 Tipps, wie du deine Konzentration im Home Office verbesserst

 

Tipp 1: Ändere die Aussage von “Ich arbeite im Home Office” zu “Ich arbeite" 

Du arbeitest im Home Office. Stimmt. Heißt das, dass du mit deiner Arbeitszeit völlig flexibel sein sollst? Nein! Sprich mit deiner Familie, Verwandten und Freunden und lass sie wissen, wann du arbeitest, damit du nicht gestört wirst. Wenn du dies nicht tust, besteht die Möglichkeit, dass deine Mutter dich spontan um 11:00 Uhr anruft oder dass ein Freund unangemeldet zu einer Tasse Kaffee untertags vorbeikommt  Klingt gemütlich, ist aber kontraproduktiv für deinen Fokus, da es später schwierig sein kann, in den produktiven Flow zurückzukehren.

Wenn du gerade mit dieser Art von Ablenkung zu tun hast, versuch dir bewusst zu machen, wie viel Zeit bei solchen Dingen verloren geht. Dann verpflichte dich dazu, deine eigene Arbeitszeit zu respektieren und hab keine Angst davor auch andere um Respekt zu bitten.

 

Tipp 2: Leg dir einen Plan zurecht, der für DICH funktioniert

Ich habe jahrelang To-Do-Listen verwendet, um meine Arbeitsaufgaben zu verfolgen. Ich dachte, ich wäre „organisiert“…aber in Wirklichkeit war alles bloß eine endlos lange Liste mit Aufgaben in zufälliger Reihenfolge und das auch noch ohne Fälligkeitsdatum. Das Ergebnis: mangelnde Übersicht und definitiv keine Produktivität.

Okay, hier sage ich dir, dass du die Arbeit zu Hause für dich erledigen musst. Sei also kritisch und ehrlich mit dir selbst. Lass sein, was nicht funktioniert. Gib neuen Planungsmöglichkeiten eine Chance. Für mich persönlich ist die beste Lösung, um organisiert zu bleiben, der Vertellis Life Planner. Jeden Morgen fragt er mich: „Was ist heute das Wichtigste?" Dann notiere ich 4 Aufgaben plus zwei Bonusaufgaben in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit und stelle sicher, dass diese Aufgaben in meinen Tagesablauf aufgenommen werden. Somit visualisiere ich meinen Tag bereits am Morgen und das funktioniert für mich sehr gut.

 

Tipp 3: Entwickle Routinen

Stehe an jedem Arbeitstag zur selben Uhrzeit auf. Dadurch startet dein Tag mit Ruhe und Stabilität. Es hilft auch, dein Gehirn in den "Arbeitstag-Groove” zu bringen. Ich empfehle außerdem, bestimmte Zeiten für andere Aktivitäten einzuplanen. Wenn du beispielsweise trainieren möchtest, plane deine Trainingszeit ein und halte dich auch daran. Wenn es wie jede andere Arbeitsaufgabe auch fest eingeplant ist, wirst du nicht versucht sein, es wieder zu verschieben. Durch die Entwicklung bestimmter Routinen nutzt du nicht nur die Zeit effektiver, sondern kommst gleichzeitig auch mehr zur Ruhe.

 

Tipp 4: Schreibe deine Gedanken auf und mache dann mit deiner eigentlichen Aufgabe weiter

Wenn du nur ein bisschen wie ich bist, kennst du das sicherlich: Den ganzen Tag über fließen die Ideen und ein Gedanke jagt den anderen. Vielleicht geht es um ein anderes Projekt, an dem du arbeiten möchtest oder du erinnerst dich einfach daran, einen Zahnarzttermin zu vereinbaren. Was auch immer es ist: es ist leicht, sich von diesen Gedanken ablenken zu lassen, so dass die Konzentration im Home Office schwindet. Wie du dir vorstellen kannst, kann eine Reaktion bei jedem Gedanken, der gerade eintritt, deinen Flow beeinträchtigen. Es kann also schwierig sein, wieder in den produktiven Zustand zu kommen, sobald der Flow unterbrochen wurde. Glücklicherweise habe ich einen Weg gefunden, um damit umzugehen: ich sage mir, dass meine Gedanken nicht für jetzt bestimmt sind.

In dem Moment, in dem ich während der Arbeit einen zufälligen Gedanken bekomme, nehme ich mir eine Sekunde, schreibe ihn auf und fahre dann mit der Aufgabe fort, an der ich eigentlich gearbeitet habe. Auf diese Weise bleibt mein Kopf frei und ich kann später darauf zurückkommen. Probier es einfach mal aus!

 

Tipp 5: Keine Ablenkung, sondern Unterstützung

Sobald du in deinem Home Office angekommen bist (und ich empfehle dir einen konkreten Platz für dein Home Office einzurichten), sag dir selbst, dass du zur Arbeit bereit bist. Vermeide Ablenkungen, die nicht mit deiner Arbeit zusammenhängen, z. B. eine halb ausgefüllte Einkaufsliste oder Geschirr, das gespült werden muss. Wenn möglich, schalte dein Telefon auf "Nicht stören" und lege es außer Sichtweite. Stelle sicher, dass alles, was du für deine Arbeit benötigst, in Reichweite ist, z. B. ein Glas Wasser, dein Planer (für mich der Vertellis Life Planner) sowie ein Notizbuch und etwas zu schreiben.



Tipp 6: Plane bewusst Pausen ein 

Überspringe keine Pausen, auch wenn du gerade auf eine Aufgabe konzentriert bist. Wenn du wirklich auf ein Projekt fokussiert bist, ist es nämlich leicht, das Zeitgefühl zu verlieren und alles andere zu vergessen, z. B. das Mittagessen oder das Einschalten des Lichts, selbst wenn du schon im Dunkeln sitzt. Ich weiß, wenn ich mich nicht daran erinnere, eine Pause einzulegen, besteht eine gute Chance, dass ich mich bei der Arbeit verliere (was bei Überstunden zu Burnout und Gehirnnebel führen kann). Ich empfehle dir, einen Timer für dich selbst einzustellen oder Pausen bewusst in deinen Arbeitstag einzuplanen, damit du sie nicht vergisst.

Wenn es Zeit ist, eine Pause einzulegen, mach den Laptop auch wirklich aus. Begib dich in einen anderen Bereich des Hauses oder noch besser: geh raus an die frische Luft! Denk daran: regelmäßige Pausen sind wichtig und führen sogar zu einer höheren Produktivität und Konzentration im Home Office. Experimentiere ein wenig und schau, wie viele und wie lange Pausen du machst. Hauptsache du machst welche. Und wie ich schon sagte: Leg dir einen Plan zurecht, der für dich funktioniert.

 

Tip 7: Reflektiere!

Beende deinen Arbeitstag mit ein wenig Selbstreflexion. Ich benutze dafür meinen Life Planner. In weniger als 3 Minuten schaue ich auf meine To-Do-Liste des Tages und beantworte die Frage: „Worauf bin ich stolz?" Wenn ich mir die Zeit nehme, um diese Frage zu beantworten, beende ich meinen Tag erfolgreich und bin motiviert auch am nächsten Tag wieder alles zu geben.

 

Zusätzlich zu meiner Reflexion am Ende des Arbeitstages, schreibe ich jeden Tag meine Gedanken und Erfahrungen auf, bevor ich schlafen gehe. Dies hilft mir nicht nur schneller einzuschlafen – es verschafft mir auch ganz neue Erkenntnisse. Ich persönlich verwende dazu Vertellis Chapters, das wie mein persönlicher Selbstreflexionstrainer in Form eines Buches ist. Da sich mein Gehirn dadurch nachts abschalten kann, finde ich es toll, den Tag mit Inspiration in Form von Fragen, Zitaten, Fakten und Aufgaben zu beenden, die auch direkt in mein Unterbewusstsein fließen. 😉

Ich hoffe, dass meine persönlichen Tipps auch für dich funktionieren. Von zu Hause aus zu arbeiten, bietet so viele Vorteile. Du musst einfach nur ein System finden, das für dich funktioniert!

Hast du noch weitere Tipps für mehr Konzentration im Home Office, die du gerne teilen möchtest? Oder erkennst du dich in diesem Blog wieder? Wenn ja, hinterlasse einen Kommentar! Inspiration = Lernen. 💛


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