FOMO: Wie du die Angst, etwas zu verpassen, überwinden kannst
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Lars Blokdijk - 27/05/2024

Kennst du das auch? Dieses nagende Gefühl, dass du vielleicht etwas verpasst? Sei es die Party, von der alle reden, die neueste Folge deiner Lieblingsserie oder die unglaublichsten Urlaubsbilder deiner Freunde auf Instagram – FOMO (Fear of Missing Out) kann uns alle erwischen. Du bist nicht allein, denn dieses Phänomen ist in unserer vernetzten Welt weiter verbreitet als je zuvor.

Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: FOMO kann uns ganz schön stressen und unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Statt den Moment zu genießen, sind wir ständig damit beschäftigt, darüber nachzudenken, was wir gerade verpassen könnten. Aber keine Sorge, es gibt Wege, dieser Angst den Kampf anzusagen und wieder mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in unser Leben zu bringen. Los geht's!

Warum haben wir FOMO?

Also, lass uns mal tiefer in das Thema eintauchen: Woher kommt diese ständige Angst, etwas zu verpassen? Es ist nämlich nicht einfach so aus dem Nichts entstanden. Hier sind ein paar Hauptursachen, die FOMO in unserem Leben nähren.

Soziale Medien und ständige Vernetzung

Die sozialen Medien – wir lieben sie und gleichzeitig hassen wir sie manchmal, oder? Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter sind großartig, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben und immer auf dem Laufenden zu sein. Aber genau das kann auch zum Problem werden. Ständig sehen wir, was andere gerade Tolles erleben, und das Gefühl, selbst nicht dabei zu sein, kann echt fies sein. Es ist wie ein endloser Highlight-Reel, der uns zeigt, wie viel Spaß alle anderen haben.

Vergleichskultur

Dann gibt's da noch dieses Ding mit dem Vergleichen. Wir neigen dazu, uns ständig mit anderen zu vergleichen. Der Kollege hat eine Beförderung bekommen, deine Freundin postet Bilder von ihrem Traumurlaub, und du fragst dich: „Was mache ich falsch?“ Dieser ständige Vergleich kann einen richtig runterziehen und das Gefühl verstärken, dass wir immer etwas verpassen.

Psychologische Aspekte

Zu guter Letzt sollten wir auch die psychologischen Aspekte nicht vergessen. FOMO hängt oft mit unserem Selbstwertgefühl zusammen. Wenn wir uns unsicher fühlen oder Angst haben, von anderen ausgeschlossen zu werden, kann FOMO richtig zuschlagen. Es ist wie eine kleine Stimme im Kopf, die sagt: „Du solltest da auch sein. Was, wenn sie dich vergessen?“

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Gefühle normal sind, aber dass sie uns nicht kontrollieren müssen. Jetzt, wo wir wissen, woher FOMO kommt, können wir uns darauf konzentrieren, wie wir es überwinden. Im nächsten Kapitel schauen wir uns die Auswirkungen von FOMO genauer an und wie es unser Leben beeinflusst. Bleib dran!

So wirkt FOMO

Okay, jetzt, wo wir wissen, woher FOMO kommt, lass uns mal darüber sprechen, wie es sich tatsächlich auf unser Leben auswirkt. Spoiler: Es ist nicht immer schön. Aber keine Sorge, wir kommen auch noch dazu, wie wir damit umgehen können.

Auf das mentale Wohlbefinden

FOMO kann unser mentales Wohlbefinden ganz schön durcheinanderbringen. Stell dir vor, du scrollst durch deinen Social-Media-Feed und siehst all diese tollen Dinge, die andere gerade erleben. Das kann schnell zu Stress und Angst führen. Du fühlst dich vielleicht rastlos und unzufrieden mit deinem eigenen Leben, selbst wenn eigentlich alles in Ordnung ist. Diese ständige Angst, etwas zu verpassen, kann sogar zu Schlafproblemen und anderen gesundheitlichen Beschwerden führen.

Auf das soziale Leben

Unser soziales Leben leidet auch unter FOMO. Wenn wir ständig das Gefühl haben, überall dabei sein zu müssen, kann das zu einem hektischen Lebensstil führen. Wir hetzen von Event zu Event, immer in der Angst, das nächste große Ding zu verpassen. Dabei bleibt oft keine Zeit, wirklich tiefe und bedeutungsvolle Beziehungen aufzubauen. Außerdem kann FOMO dazu führen, dass wir uns isoliert fühlen, wenn wir nicht Teil einer Gruppe oder eines Erlebnisses sind, das gerade gehypt wird.

Auf die Entscheidungsfindung

FOMO beeinflusst auch, wie wir Entscheidungen treffen. Wenn wir ständig Angst haben, die beste Option zu verpassen, können wir impulsiv und unüberlegt handeln. Vielleicht meldest du dich zu Aktivitäten an, die dich gar nicht wirklich interessieren, nur weil du nichts verpassen willst. Oder du kaufst Dinge, die du nicht brauchst, weil alle anderen sie haben. Diese impulsiven Entscheidungen können langfristig unzufrieden machen und unsere Ressourcen – Zeit, Geld und Energie – verschwenden.

FOMO kann uns also ganz schön durcheinanderbringen, sowohl mental als auch sozial. Aber keine Panik, im nächsten Kapitel schauen wir uns an, wie wir diese Angst überwinden können und wieder mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in unser Leben bringen. Bleib dran, wir schaffen das zusammen!

So wirst du FOMO los

Jetzt, da wir wissen, wie FOMO entsteht und wie es uns beeinflusst, schauen wir uns an, wie wir dieser Angst den Kampf ansagen können. Hier sind einige bewährte Strategien, die dir helfen können, FOMO zu überwinden und mehr Zufriedenheit in dein Leben zu bringen.

Selbstbewusstsein stärken

Der erste Schritt, um FOMO zu bekämpfen, ist, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Wenn du ein starkes Selbstwertgefühl hast, bist du weniger anfällig für die ständige Angst, etwas zu verpassen. Eine Möglichkeit, dein Selbstbewusstsein zu stärken, ist, dich regelmäßig an deine Erfolge und Stärken zu erinnern. Führe zum Beispiel ein Erfolgs- oder Dankbarkeitstagebuch, wie das Vertellis Chapters, in dem du täglich notierst, was du gut gemacht hast und wofür du dankbar bist. Das hilft dir, den Fokus auf das Positive in deinem Leben zu lenken.

Digitale Entgiftung

Soziale Medien sind oft der größte Auslöser für FOMO. Deshalb kann eine digitale Entgiftung wahre Wunder wirken. Nimm dir regelmäßig Auszeiten von deinem Handy und den sozialen Medien. Plane feste Zeiten ein, in denen du offline bist und dich auf andere Dinge konzentrierst. Nutze diese Zeit, um Hobbys nachzugehen, Freunde persönlich zu treffen oder einfach mal zu entspannen. Du wirst sehen, wie befreiend es sein kann, nicht ständig erreichbar zu sein.

Achtsamkeit und Präsenz im Moment

Achtsamkeit hilft dir, im Hier und Jetzt zu leben und weniger an das zu denken, was du verpassen könntest. Übe dich in Achtsamkeitstechniken wie Meditation, Atemübungen oder achtsamen Spaziergängen. Konzentriere dich bewusst auf den Moment und genieße ihn in vollen Zügen. Wenn du lernst, den Augenblick zu schätzen, wirst du feststellen, dass du weniger Angst hast, etwas zu verpassen.

Setzen realistischer Erwartungen

Ein weiterer wichtiger Schritt ist, realistische Erwartungen an dich und dein Leben zu setzen. Es ist unmöglich, immer und überall dabei zu sein. Akzeptiere, dass du nicht alles mitmachen kannst und das auch nicht musst. Überlege dir, was wirklich wichtig für dich ist und setze deine Prioritäten entsprechend. Erinnere dich daran, dass du nicht perfekt sein musst und dass es okay ist, auch mal etwas zu verpassen.

Kenne deine Kernwerte und verfolge sie

Wenn du deine Kernwerte kennst, kannst du besser entscheiden, was für dich wirklich wichtig ist und welche FOMO unberechtigt ist. Deine Kernwerte sind die Prinzipien und Überzeugungen, die dir am meisten bedeuten. Sie helfen dir, deine Entscheidungen zu leiten und Prioritäten zu setzen. Nimm dir Zeit, um darüber nachzudenken, was deine Kernwerte sind. Ist es Familie, Freundschaft, Gesundheit, Kreativität oder etwas anderes? Wenn du dir darüber im Klaren bist, kannst du leichter erkennen, welche Aktivitäten und Erlebnisse dich deinen Zielen näher bringen und welche nicht. Das hilft dir, bewusster und zufriedener zu leben. Möchtest du deine Kernwerte tiefer ergründen? Dann nimm die das Vertellis Kernwertespiel zur Hand!

FOMO kann uns manchmal ganz schön zusetzen, aber du bist stärker als diese Angst. Indem du deine Kernwerte kennst, dein Selbstbewusstsein stärkst und achtsam lebst, kannst du FOMO überwinden und mehr Freude und Zufriedenheit in dein Leben bringen.

Denke daran, dass es in Ordnung ist, nicht überall dabei zu sein und dass es wichtiger ist, die Momente zu schätzen, die du wirklich genießt. Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern konzentriere dich darauf, die beste Version deiner selbst zu sein.

Wir hoffen, dass dieser Artikel dir wertvolle Einblicke und praktische Tipps gegeben hat, um FOMO zu bewältigen. Jetzt bist du an der Reihe: Geh hinaus und genieße dein Leben in vollen Zügen, ohne Angst, etwas zu verpassen.

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Michael Timmermeester
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